Unsere Reise ging die letzten drei Tage weiter entlang der Westküste nordwerts. Zwei Tage standen wir in einem kleinen Hafen vor Göteborg mit herrlicher Aussicht auf die Scherren. Kaum angekommen, die Angeln ausgepackt, schreit Daniel er hat einen Fisch am Haken. Voller Freude holen wir den Fisch aus dem Wasser und stellen fest, es ist kein HECHT! Aber was ist es dann? Da ist unser Anglerlatein schon ausgeschöpft 😉 Also befragen wir Naturführer und Googel und stellen voller Erfurcht fest, es ist ein junger atlantischer Lachs. Das ausnehmen bringt Sicherheit, der gute Fisch hat rotes Fleisch. Voller Freude und Euphorie angeln Daniel und Iven unermütlich weiter. Doch auch nach drei Tagen kein weiterer Fisch.
Trotzdem hat uns der Lachs am nächsten Tag sehr gut geschmeckt.
Die Landschaft ist inzwischen wieder herrlich, die Sonnenuntergänge toll und das Wetter angenehm.
Nun stehen wir an der norwegischen Grenze an einem Fjord, nachdem wir eine Nacht nochmal in den Scherren über Göteborg standen.
Gerade sitzen wir am Wasser und Daniel angelt mal wieder oder immer noch. Es ist 22.30 Uhr und noch taghell, der Himmel ist lila und gerade sind die letzten Töne einer Liveband, in einer benachbarten Kneipe verklungen.
Viele Grüße von uns Vier bzw. Sechs
















